Die Automobilistinnen und Automobilisten sowie das Gewerbe sollen noch mehr Geld an die Schieneninfrastruktur abgeben. Sie werden so zum Steuereintreiber für den defizitären öffentlichen Verkehr degradiert. Das ist die Stossrichtung der vom VCS im September 2010 eingereichten Volksinitiative "Für den öffentlichen Verkehr". Damit würden die offenkundigen Finanzierungsprobleme der Strasse noch grösser – was die VCS-Initianten wollen, ist ein veritables Verkehrs Chaos Schweiz!
Alle fahren Auto, alle fahren Zug. Wer aber weiss schon genau wie es um die Finanzen der beiden wichtigsten Verkehrsträger steht? Eigentlich niemand.
Unser Faktenbuch schafft Abhilfe. Hier erfährt man, dass die Strassen an ihre Kapazitätsgrenze stossen, die Verkehrssicherheit leidet – der Strassenverkehr aber weitaus am meisten Steuern in die Bundeskasse spült. Und ganz viele weitere hoch interessante Dinge rund um den Verkehrsträger Strasse.
Haben Sie eigentlich gewusst, dass noch immer der grösste Teil aller Waren den Weg an ihren Bestimmungsort über die Strasse findet? Und das dieser Anteil immer noch wächst?
Interessant dabei ist, dass die Schiene ja schon seit geraumer Zeit massiv subventioniert wird - trotzdem aber laufend Verkehrsanteile an die Strasse verliert.
Es ist klar: Auch eine in der Verfassung verankerte Quersubventionierung macht aus der Schiene keine Strasse!
Eine erfolgreiche Volkswirtschaft ist auf ein funktionierendes Strassennetz angewiesen. Ein solches verfügt über genügend Kapazität. Ist das nicht der Fall, stehen Personen und Güter im Stau. Das kostet Milliarden.
Das Schweizer Nationalstrassennetz stösst mittlerweile ebenfalls an seine Kapazitätsgrenze. Massiv zunehmende Staustunden beweisen das. Die meisten Autofahrer können davon ein Lied singen.
Um die auf uns zukommenden volkswirtschaftlichen Schäden abzuwenden, muss deshalb ein weiterer Griff in die Strassenkasse unbedingt verhindert werden.
Undurchsichtig! Das ist die wohl treffende Beschreibung der Schweizerischen Verkehrspolitik und Verkehrsfinanzierung. Sie zeichnen sich aus durch Planlosigkeit, Intransparenz und Kostenunwahrheit. Deshalb haben wir uns...
Bern spart beim Strassenunterhalt auf dem kantonalen Strassennetz. Das bleibt nicht ohne Folgen. Es leiden alle Verkehrsteilnehmer. Die Sparübung liefert einen Vorgeschmack auf das, was geschieht, wenn die...
Auch im vergangenen Jahr haben die Strassenbenützer wiederum die Strasseninfrastruktur und einen Grossteil der neuen Schieneninfrastruktur bezahlt. Die Gesamteinnahmen des Bundes aus Strassen- und Autosteuern beliefen...