
Schon heute kennzeichnen sehr komplexe Geldströme die Finanzierung des schweizerischen Verkehrssystems. Dazu werden verschiedenste Geldquellen angezapft und die Einnahmen daraus umverteilt. Namentlich wird der Schienenverkehr massiv via Strassenkasse quersubventioniert. Während der Strassenverkehr kostendeckend und eigenwirtschaftlich ist, weist die Eisenbahnrechnung für die Schieneninfrastruktur einen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von lediglich rund 40 Prozent aus. Es wird endlich Zeit, Kostentransparenz herzustellen – und zwar für Schiene und Strasse. Auch geht es nicht an, dass in der Verkehrspolitik aus finanziellen Überlegungen immer wieder Übergangsbestimmungen in ordentliches Recht überführt werden.
Deshalb: Nein zur Intransparenz in der Verkehrsfinanzierung!